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Logo Fonds der Wiener Kaufmannschaft

von 1156-1891

1891 
Zur Gründung von Waisenhäusern wird ein Fonds mit der Bezeichnung „Waisenstiftung der Wiener Kaufmannschaft“ gegründet.



1874 
Das erste eigene Krankenhaus der Kaufmannschaft wird am 1. Juni in der Siebenbrunnengasse für 60 Betten eröffnet.



Am 24.12.1863 
errichten die Wiener Kaufleute eine Genossenschaft mit dem Titel „Gremium der Wiener Kaufmannschaft“, hauptsächlich zu dem Zweck, sozialpolitische Initiativen zu setzen.



1840 
wird der Gremialkrankenverein gegründet, zu dieser Zeit eine bahnbrechende Leistung auf dem Gebiet der sozialen Vorsorge.



Am 20.12.1859 
vereinigen sich die bisherigen „Bürgerlichen des Wiener Handelsstandes“ zu einer Genossenschaft.



Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts 
sind „Handelsgremium“, „Gremium des k.k. privilegierten und bürgerlichen Handelsstandes” und „Bürgerlicher Handelsstand“ gebräuchliche Bezeichnungen.



1. Hälfte des 18. Jahrhunderts 
Der Begriff „Gremium“ scheint allmählich in Verbindung mit dem Handelsstand auf.



Am 26.01.1713 
 erfolgt unter Leopold I. der Zusammenschluss zur „Bruderschaft der Handelsleute und Krämer“, die später zur „Brüderschaft der bürgerlichen Handelsleute“ umgewandelt und privilegiert wird.



1221 
verleiht Herzog Leopold VI. Wien das sogenannte Stapelrecht, das bis ins 15. Jahrhundert das Fundament des Wiener Wirtschaftslebens bildet.



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Die Geschichte Wiens ist vom Anbeginn untrennbar mit der Geschichte des Handels verbunden. Mit der Erhebung Österreichs zum Herzogtum durch das „Privilegium Minus“ setzt eine Wirtschaftspolitik ein, die vor allem der Stadt Wien zugutekommt.