Die Geschichte des Fonds der Wiener Kaufmannschaft ist eng mit der Geschichte des Wiener Handels verbunden. Lesen Sie die retrograde Chronik des Fonds der Wiener Kaufmannschaft:
12.01.2010
Eröffnung des neuen Multifunktionssaales in der Vienna Business School Floridsdorf.
2009
Im Rahmen des Konzepts - Lebensraum Schule - erfolgt die Errichtung der VBS Cafés in allen Vienna Business School Standorten.
05.09.2008
Garden Opening und VBS Café Eröffnung in der Vienna Business School Schönborngasse.
2008
Neugestaltung des Eingangsbereichs in der "Park Residenz Döbling".
2007
Gründung des Vienna Business Circle, AbsolventInnen-Netzwerk der Vienna Business School durch den Fonds der Wiener Kaufmannschaft.
Der Speisesaal der Seniorenwohnanlage wird neu gestaltet, es erfolgt eine Erweiterung des Kaffeehauses durch einen sich zur Parkanlage öffnenden Wintergarten. Im Zuge der Neugestaltung bzw. -ausrichtung erfolgt die Umbenennung des Hauses in „Park Residenz Döbling".
2002
die magische Schallmauer von über 1.000 Notebook-Usern wurde erstmals durchbrochen. Die Notebook-Einführung wurde damit zum europaweit größten IT-Projekt im Bildungsbereich.
2000
erstmals wurden Schüler der Vienna Business School mit insgesamt 90 Notebooks vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft ausgestattet.
1998
aufgrund des wachsenden Bedarfs wurde die Seniorenwohnanlage um einen weiteren Trakt vergrößert.
1997
im Zuge der Neupositionierung der Handelsakademien und Handelsschulen der Wiener Kaufmannschaft wurden alle Fondsschulen unter der Dachmarke „Vienna Business School" vereint.
1992
die feierliche Eröffnung der Seniorenwohnanlage der Wiener Kaufmannschaft wurde am 30. September vorgenommen.
1987
von der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Wien wurde gemeinsam mit dem Fonds der Wiener Kaufmannschaft der Beschluss gefasst, ein neues Seniorenheim zu errichten.
1980
die Erstausstattung der Schulen mit EDV-Geräten erfolgte (insgesamt 29 Arbeitsplätze an den Wiener und 25 an den niederösterreichischen Schulen).
1960 - 1968
Zusätzliche Zimmer und ein Zubau wurden errichtet, da im Seniorenheim der Wiener Kaufmannschaft das vorhandene Raumangebot nicht mehr ausreichte.
13.09.1958
Die feierliche Eröffnung des Seniorenheims der Wiener Kaufmannschaft erfolgte.
1954
der Fonds der Wiener Kaufmannschaft begann im Bereich der Schulen mit einem Aufbau- und Renovierungsprogramm, das in den folgenden Jahren konsequent fortgeführt wurde.
30.04.1952
Konstituierende Sitzung des Fonds der Wiener Kaufmannschaft.
08.04.1952
der Fonds der Wiener Kaufmannschaft wurde mit dem Zweck der Wiedererrichtung der von den früheren Gremien der Wiener Kaufmannschaft begründeten Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen, die dem Wohle aller Angehörigen des Wiener Handelsstandes gewidmet waren, gegründet.
11.04.1951
das zweite Rückstellungsanspruchsgesetz legitimierte Rückstellungsansprüche der Wiener Kaufmannschaft.
bis 1945
war an die Stelle der Buch- und Kleinkaufmannschaft Wiens die "Gauwirtschaftskammer" getreten.
1939
brachte die Auflösung der Buch- und Kleinkaufmannschaft.
1938
wurde das "Gremium der Wiener Kaufmannschaft" in die "Buchkaufmannschaft" und Kleinkaufmannschaft Wiens" umgewandelt.
1912
erbaute das Gremium der Wiener Kaufmannschaft im 19. Bezirk am Grundstück der bestehenden "Privatkrankenanstalt" das "Sanatorium der Wiener Kaufmannschaft".
1909
errichtete das Gremium der Wiener Kaufmannschaft eine neue moderne "Privatkrankenanstalt des Wiener Handelsstandes" im 19. Bezirk.
01.06.1874
das erste eigene Krankenhaus der Kaufmannschaft wurde in der Siebenbrunnengasse für 60 Betten eröffnet.
1891
Errichtung eines Fonds zur Gründung der Waisenhäuser mit der Bezeichnung "Waisenstiftung der Wiener Kaufmannschaft".
24.12.1863
errichteten die Wiener Kaufleute eine Genossenschaft mit dem Titel „Gremium der Wiener Kaufmannschaft" hauptsächlich zu dem Zweck, sozialpolitische Initiativen zu setzen.
1840
wurde der Gremialkrankenverein gegründet, zu dieser Zeit eine bahnbrechende Leistung auf dem Gebiet der sozialen Vorsorge.
20.12.1859
vereinigten sich die bisherigen "Bürgerlichen des Wiener Handelsstandes" zu einer Genossenschaft.
bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts
waren "Handelsgremium", "Gremium des k.k. privilegierten und bürgerlichen Handelsstandes" und "Bürgerlicher Handelsstand" gebräuchliche Bezeichnungen.
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
der Begriff "Gremium" scheint allmählich in Verbindung mit dem Handelsstand auf.
26.01.1713
unter Leopold I. erfolgte der Zusammenschluss zur "Bruderschaft der Handelsleute und Krämer", die später zur "Brüderschaft der bürgerlichen Handelsleute" umgewandelt und privilegiert wurde.
1221
verlieh Herzog Leopold VI. Wien das sogenannte Stapelrecht das bis ins 15. Jahrhundert Basis des Wirtschaftslebens in der Stadt war.
1156
die Geschichte Wiens ist vom Anbeginn untrennbar mit der Geschichte des Handels verbunden, es setzte mit der Erhebung Österreichs zum Herzogtum durch das "Privilegium Minus" eine Wirtschaftspolitik ein, die vor allem der Stadt Wien zugute kam.

